Seit 2021 bietet „Farben ohne Grenzen“ Kindern und Jugendlichen Raum, sich durch Farbe und Bild auszudrücken. Ohne vorgegebene Motive. Ohne Bewertung. Ohne die Forderung, etwas Bestimmtes darstellen zu müssen. Farbe wird zum Ausdrucksmittel. Was nicht in Worte gefasst werden kann, findet eine eigene Form. Über die Jahre ist ein umfangreiches gemeinsames Archiv entstanden. Rund 6.000 Bilder und Arbeiten erzählen von der Vielfalt und Unmittelbarkeit dieser künstlerischen Begegnungen. Die Ausstellung macht diese Vielzahl sichtbar – als vielstimmiges künstlerisches Archiv. Die Ausstellung bringt die Arbeiten der Kinder und Jugendlichen in einen unmittelbaren Dialog mit neuen Arbeiten von Maria Kurzok. Ausgangspunkt ihrer Arbeiten sind Fotografien von Türen, Fluren und architektonischen Details aus Aufnahmezentren. Fotografische Fragmente werden neu zusammengesetzt. Dabei entstehen neue Räume, die es so zuvor nicht gab. Farbe, Übermalung und sichtbare malerische Spuren verändern und verdichten diese Räume weiter. Aus dem Zusammenspiel von Fotografie und Malerei entstehen neue Resonanzräume – offen für unterschiedliche Wahrnehmungen und Erfahrungen. Den vielen Kinderarbeiten steht damit eine eigenständige malerische Position gegenüber. Das begleitende Programm wird unter Anderem von der ejsa Regensburg gestaltet.
Since 2021, “Colors Without Borders” has offered children and young people a space to express themselves through color and images. Without predetermined subjects. Without judgment. Without the pressure to depict anything specific. Color becomes a means of expression. What cannot be put into words finds its own form. Over the years, an extensive shared archive has been created. Some 6,000 images and works speak to the diversity and immediacy of these artistic encounters. The exhibition brings this diversity to light—as a polyphonic artistic archive. The exhibition places the works of the children and young people in direct dialogue with new works by Maria Kurzok. The starting point for her works are photographs of doors, hallways, and architectural details from reception centers. Photographic fragments are reassembled. This creates new spaces that did not exist before. Color, overpainting, and visible traces of painting further transform and condense these spaces. The interplay of photography and painting gives rise to new spaces of resonance—open to diverse perceptions and experiences. The many works by children are thus juxtaposed with an independent painterly perspective. The accompanying program is organized, among others, by ejsa Regensburg.
