
Master Historische Bauforschung: Schwellen in Regensburg – Zugang, Bewegung, Ordnung
Schwellen begegnen uns überall – lange oft unbemerkt und doch von grundlegender Bedeutung. Sie markieren Übergänge zwischen Bereichen unterschiedlicher Ordnung, vermitteln-zwischen Innen und Außen, ÖPentlichkeit und Privatheit, Nähe und Distanz. Als räumliche Bedingung für Begegnung und Dialog bilden sie eine zentrale-Voraussetzung unseres Zusammenlebens.
Dabei sind Schwellen so vielfältig wie die Raume, die sie verbinden: Es gibt unscheinbare, alltägliche Übergänge, die wir beinahe übersehen, ebenso wie repräsentative oder machtvolle Schwellen, die Aufmerksamkeit einfordern. Manche überschreiten wir beiläufig, andere lassen uns zögern. Einige laden ein, andere grenzen aus. Schwellen ordnen, leiten und strukturieren- sie öffnen ebenso, wie sie begrenzen.
Die Ausstellung widmet sich diesen oft übersehenen Momenten des Dazwischen. Sie hinterfragt, wie Schwellen unsere Wahrnehmung prägen, Bewegungen lenken, Atmosphären erzeugen und soziale Rollen sichtbar machen. Mit geschärftem Blick lassen sich solche Übergänge auch im Alltag entdecken: Sie fassen Räume, schaffen Nähe oder Distanz, gliedern Abläufe und wirken dabei so selbstverständlich, dass sie kaum ins Bewusstsein treten. Die Ausstellung versteht sich nicht allein als Präsentation architektonischer Modelle, sondern als Impulsgeber. Sie lädt dazu ein, Übergänge im eigenen Alltag neu wahrzunehmen und darüber. ins Gespräch zu kommen, wie Räume uns prägen und wie wir sie gestalten.
Master’s in Historical Building Research: Thresholds in Regensburg – Access, Movement, Order
Thresholds are everywhere—often unnoticed for long periods, yet of fundamental importance. They mark transitions between spaces of differing orders, mediating between interior and exterior, public and private, proximity and distance. As a spatial condition for encounter and dialogue, they form a central prerequisite for our coexistence.
Yet thresholds are as diverse as the spaces they connect: there are inconspicuous, everyday transitions that we almost overlook, as well as representative or powerful thresholds that demand attention. Some we cross casually, others make us hesitate. Some invite us in, others exclude us. Thresholds organize, guide, and structure—they open up just as much as they limit.
The exhibition explores these often-overlooked moments of transition. It examines how thresholds shape our perception, guide movement, create atmospheres, and reveal social roles. With a keen eye, such transitions can also be discovered in everyday life: they define spaces, create closeness or distance, structure processes, and seem so natural that we hardly notice them. The exhibition is not merely a presentation of architectural models, but rather a catalyst. It invites visitors to perceive transitions in their own daily lives anew and to engage in conversation about how spaces shape us and how we design them.
